Kategorie: Expats erzählen

Doppelpremiere: Wiebkes erster Christstollen und Blogtext

Achtung, hier kommt eine Weltpremiere!  Wiebkes erster Text auf Hallorio kommt gerade richtig, zum 500.000 Seitenklick. Dabei geht es um das Backen von Christstollen in der deutschen Schule. Etwas skeptisch ist und war sie. Ich muss sagen: Ist ihr doch gut gelungen, der Text. Den Stollen durfte ich noch nicht probieren. Los geht’s! Ich komme…




Meine Achtung vor den Taxifahrern bröckelt

Bisher ließ ich nichts auf die Taxler Rios kommen. Im Gegenteil: Ich ergriff Partei, als mir wieder mal jemand die Vorzüge Ubers schmackhaft machen wollte. Altmodisch mag das sein, auch aus Respekt zu Sprachlehrerin Karla, deren Mann Taxifahrer ist. Aber auch, weil ich hoffe damit richtig zu liegen, dass Taxifahren – imVergleich zu  Uber –…




Wählen gehen, aber wie nur? Eines der letzten Abenteuer unserer Zeit

Jajaja, ist ja gut! Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich inzwischen auf Facebook und auf Twitter dazu aufgerufen wurde, kommenden Sonntag wählen zu gehen. Ja, genau – falls jemand irgendwo hinterm Mond wohnt oder sein Dasein im Funkloch fristet: Am Sonntag wird der Bundestag gewählt. Und das ist keine Fake News. Hätte ich…




Nach dem Fußballtraining nach Hause schwimmen

„Nehmt einem Schirm mit, es sieht nach Regen aus“, gibt und Wiebke noch mit auf den Weg, als ich mit Edgar zu dessen Fußballtraining aufbrechen will. Wird bestimmt nicht so schlimm, denke ich – aus purer Faulheit, weil ich noch mal auf den Balkon müsste. Kleiner Trost für mich: Am Ende nützten auch die Schirme…




Was wäre wenn – plötzlich haben wir vier Kinder

Spielen wir heute mal „Was wäre wenn“. Vor gut 20 Jahren lernte ich Wiebke kennen – ein trüber Novembermorgen im 14. Stock eines Studentenwohnheims im nordenglischen Manchester (der berühmte Moberly Tower steht inzwischen nicht mehr). Unsere Kinder sind gut 7, könnten aber auch 18 oder 19 sein. So alt, wie Laura und Eva (die Tochter…




Hennes Redentor hat eine Vereinskneipe: Mexico 1970 – Wimpel gesucht!

Der Karneval beginnt erst in einer Woche. Macht nichts – der Carioca feiert trotzdem. Vielleicht, um sich von den fast täglichen politischen Hiobsbotschaften abzulenken. Auch ich wollte mich ablenken. Zwei FC-Niederlangen in Folge, das bin ich gar nicht mehr gewohnt. Nein, ich bin nicht erst seit dieser Saison Fan, aber Dinge wie Abstiege oder 2….




Argentinien#4: Massaker, Dinosaurier und U-Boote in Patagonien

Am Flughafen von Trelew (gesprochen Trele’u) kann man nicht verloren gehen. Es gibt genau eine Landebahn, was den Verkehr sehr überschaubar macht. Das Terminal ist kaum größer als eine moderne Autobahnraststätte und wenn man nicht aufpasst, steht man schon wieder draußen. Aber zunächst muss das Gepäck gescannt werden – auch für Inlandsflüge. Wir befinden uns…




Ende einer Ära: Erstmals seit der Krippe getrennte Wege

Ich geb’s zu: Ein wenig hatte ich die Ohren angelegt, als ich heute, am ersten Tag des Schuljahrs zur Schule kam, um die Kinder abzuholen. Es war nämlich ein besonderer Tag. Zum ersten Mal, seit Ella und Edgar diverse Betreuungs- und Bildungseinrichtungen untersuchen, taten sie dies offiziell in getrennten Gruppen. Ella besucht jetzt, wie gehabt,…




Heute genau: Ein Jahr in Rio

Wisst Ihr, was heute für ein Tag ist? Heute, vor genau einem Jahr kamen wir an; in der uns komplett unbekannten neuen Welt, 10.000 Kilometer von Deutschland entfernt. Vorige Woche waren wir mit Wiebkes neuen, frisch eingetroffenen Kolleginnen am Strand. Diesmal war ich nicht der weisseste Mensch weit und breit, und wir unterhielten uns über,…




Tropische Weihnachten – und Kafkas kurzes Gast-Comeback

Ruhig, entspannt, heiß – müsste ich das gerade vergangene Weihnachtsfest mit drei Attributen umschreiben, es wären diese. Dabei war gar nicht so viel anders als sonst, abgesehen von den äußeren Bedingungen, natürlich. Es gab einen Baum, einen Kirchenbesuch, Geschenke, ein feines Essen. Der Heiligabend verlief eigentlich fast so, wie all die Jahre zuvor. Manchmal hatten…