Bundestagswahl 2017: Auch wer im Ausland ist, kann, darf und sollte wählen

Im September wird der Bundestag gewählt. Mitwählen kann man auch, wenn man sich am Wahlsonntag nicht in Deutschland aufhält oder dauerhaft nicht in Deutschland lebt, jedoch Staatsbürger ist und wahlberechtigt. Und so geht’s:

Wer dauerhaft im Ausland lebt, kann beim Bundeswahlleiter einen Antrag stellen. Den findet man ab Ende Februar hier. Wichtig: Lieber rechtzeitig drum bemühen.

Wer in Deutschland seinen Hauptwohnsitz hat und vielleicht nur verreist ist, kann Briefwahl beantragen. Schon mal gemacht?

Etwa sieben Wochen vor der Wahl erhält jeder Wahlberechtigte eine Wahlbenachrichtigung. Auf deren Rückseite ist ein Vordruck den man ausfüllen kann, um einen Wahlschein für die Briefwahl zu beantragen. Ausfüllen und in den Briefkasten.

Man kann das aber auch schon früher beantragen. Das geht ganz formlos. Man muss nur Folgendes angeben: Nachname, Geburtsdatum, Wohnanschrift. Diesen Antrag kann man persönlich, per Fax oder E-Mail stellen. Theoretisch auch für andere, wenn man eine Vollmacht hat. Jedoch funktioniert dann der elektronische Weg nicht. Auch diesen Antrag sollte man frühzeitig stellen. Oder man gibt ihn persönlich ab bei der Gemeinde des Hauptwohnsitzes.

Briefwahl kann man auch aus dem Ausland machen. Auch darum sollte man sich frühzeitig kümmern. Jen nachdem, wo man sich aufhält, braucht die Post mehrere Wochen! Briefe müssen ausreichend frankiert und per Luftpost verschickt werden.

Also: Eigentlich ganz einfach. Und vor allem kein Grund NICHT zu wählen.