Monatliches Archiv: April, 2016

Kälteeinbruch in Rio! Nur noch 24 Grad

Der Herbst ist da – hier in Rio offiziell, oder besser meteorologisch, seit dem 21. März. Analog zum Frühlingsbeginn in Deutschland. Südhalbkugel halt. Doch das hatte der Jahreszeit bislang wenig ausgemacht. Nasskaltes Schmuddelwetter, wie in Deutschland üblich, würdeman hier ohnehin vergeblich suchen. Aber viel vergangenen vier Wochen waren einheitlich: sonnig und warm. Gestern dann plötzlich…


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Brot-S.O.S. – Das kriegen wir schon gebacken

Natürlich ist es möglich, in Rio vernünftiges Brot zu kaufen. Im Café Bicyclette im  Botanischen Garten etwa, gibt es tolle Baguettes und Brot mit Feige. Auch im kleinen Feinkostsupermarkt Farinha Pura haben wir, als wir noch in Humaitá wohnten schönes italienisches Brot kaufen können. Es gibt auch einen Bestelldienst für Sauerteigbrote über die deutsche Gemeinde….




Jeito: Nicht fragen wie, Hauptsache es klappt

Jeito, das bedeutet auf Brasilianisch so viel wie Weg. Nicht im engen verkehrstechnischen Sinn, wie kleine Straße. Sondern im übertragenen, als Lösung oder Ausweg aus einer aussichtslos erscheinenden Situation, weshalb eine Übersetzung mit Geschick passender ist. Wenn die Brasilianer in irgendetwas Weltmeister sind, dann darin: Sich plötzlich im alltäglichen Leben auftürmende Probleme  mehr oder weniger…




Cliente mais? Rechnungen bequem in der Lottobude bezahlen

Ich hatte mich ja hier schon häufiger gewundert, wie umständlich manche Dinge hier geregelt sind. Manche Handlungen sind total überbürokratisiert. Jetzt kommt mal eine Sache, die erstaunlich gut fluppt: das Bezahlen von Rechnungen. Ja, über Geld freut sich jeder, klar. Umso schöner, wenn die Flocken schnell auf dem Konto landen. In Deutschland gibt es mehrere…




Olympia: Adveniat-Kampagne will auch die Armen an Spielen beteiligen

Die Welt schaut im August und im September einmal mehr auf Rio de Janeiro. Dann nämlich ist sind die Olympischen Spiele dort erstmals zu Gast auf dem südamerikanischen Kontinent. Medaillen wird es geben, strahlende Sieger, stolze Funktionäre. Doch was ist, wenn der Spuk vorüber ist, das Spotlight aus und die Megastadt wieder alleine mit ihren…




Amazon: Künftig bis zu 50 Euro Kontogebühr von Affiliate-Partnern

Wer bloggt, spielt irgendwann mit dem Gedanken, mit seinem Blog zumindest ein paar Euro verdienen zu wollen. Ein dankbares Tool sind Affiliate-Programme, etwa das von Amazon. Das Prinzip: Man verlinkt vom Blog auf Amazon. Geht ein Leser über diesen Link und kauft sogar was, bekommt der Blogger von Amazon Provision. Wenn überhaupt, kommen so ein…




Fischmarkt Sao Pedro Niteroi: Hier würde Fischers Fritze kaufen

Petrus, oder wie er in Brasilien heißt, São Pedro, ist der Schutzpatron der Fischer. Da ist es nur recht und billig, dass die Herrschaften, die ihren Lebensunterhalt mit dem Fang und Verkauf von essbarem Meeresgetier ihrem Standesheiligen eine Statue aufgestellt haben. Direkt beim Betreten des Fischmarkts São Pedro in Niteroi läuft man darauf zu. Petrus…




Niteroi: Der Caminho Niemeyer – Attraktion im Dornröschenschlaf

Die Stadt Niteroi liegt gegenüber von Rio de Janeiro an der Guanabarabucht. 500.000 Einwohner zählt sie. Doch hätte ihr vor 20 Jahren der brasilianische Stararchitekt Oscar Niemeyer das MAC, Museu de Arte Contemporânea de Niterói, pittoresk auf einen Felsen gegenüber dem Zuckerhut vermacht – Niteroi würde ein ähnliches Schattendasein fristen wie beispielsweise Leverkusen neben Köln….




Impeachment: Politische Lage nach der Abstimmung des Parlaments

Brasilien könnte als das erste Gastgeberland in die Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit eingehen, dass während der Spiele ohne offiziellen Staatschef dasteht. Denn das Amtsemthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma Rousseff hat am Sonntag eine wichtige Hürde genommen. Das Parlament hat nach langer Debatte mit 367 Ja- zu 137 Nein-Stimmen für ein Amtsenthebungsverfahren von Präsidentin Dilma…




Leben in der Megacity (2): Thema Sicherheit

Das Thema Sicherheit ist immer eines, wenn man nach Brasilien reist. Egal, ob für 3 Wochen oder 3 Jahre. Und es ist ein Aspekt, der unser Leben in der Megacity sicherlich ein Stück weit beeinflusst und prägt. Wie es sich lebt in einer Stadt, die als eine der gefährlichsten der Welt gilt (statistisch gesehen) beschreiben…